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Sonntag, 26.07.2009 PDF Drucken E-Mail
Heute morgen, 6 Uhr, ging es endlich los! Treffen am Flugplatz, Anhänger aus der Halle räumen, ankuppeln... Eigentlich sollte es nur ein kurzes Briefing geben und dann Abfahrt. Aber der ein oder andere Kandidat kam wieder mal ein wenig später, der erste Kaffee fand den Weg in die Kanne nicht und so ganz wach waren die meisten auch noch nicht... Um viertel vor sieben saßen dann endlich alle im Auto und die Kolonne bewegte sich langsam vom Platz. Kurz vor Erreichen der Strasse dann ein lautes „Rums“! Was war das? Nach einem kurzen Blick in den Rückspiegel stand schnell fest: der Janus-Anhänger hatte sich verselbstständigt und stand jetzt drei Meter hinterm Auto. Die Kupplung hatte wohl nicht richtig gepackt. Aber der Anhänger ist so schwer, dass ich trotz Test alleine nicht anheben konnte. MIST. Anhänger und Flugzeug waren wohl auf, aber Strom- und Abreißkabel waren etwas lädiert.

 

Die Anderen fuhren also schon mal los, während Hans mit netter Assistenz von Frank eine Not-OP an den Kabeln durchführte. Eine halbe Stunde später war der Patient dann wieder transportfähig und wir konnten auch endlich auf die Bahn.

In der Zwischenzeit hatten wir schon mitbekommen, dass der VW-Bus mit Alex Probleme mit dem Tacho hatte... Wir waren also nicht so arg weit zurück.

Jetzt lief es eigentlich ganz gut. Ich hatte mich gerade an das Schaukeln des Gespannes gewöhnt, die erste Etappe auf der A57 war geschafft, da biegt Hans vor mir an der Ausfahrt Kamp-Lintfort Süd ab. Hm, kennt Susi mal wieder den ultimativen Weg? So heimatnah lass ich mich aber von der nicht verwirren, wir fahren schön Richtung Dortmund auf die A42.

Weiter läuft es jetzt problemlos. Es geht über die A2. Irgendwann kurz vor Hannover treffen wir Hans wieder. Mittlerweile wissen wir, dass wir uns von dem letzten Platz in der Karawane sogar bis an die Spitze vorgearbeitet haben, denn bei den anderen lief auch nicht alles rund: Christian und Jelena konnten zwar ohne Anhänger zügig bis Borkenberge fahren, mussten dann dort aber einen kleinen Zwischenstopp einlegen, um die LS4, die CU, Hannah und Hannahs Taschen einzusammeln.

Bei Alex und dem VW-Bus funktionierte zunächst der Tacho nicht. Das war zwar schnell behoben, aber wenig später hatte er schon wieder ne Panne: der Gaszug war gerissen. Nachdem die Polizei Bus und Anhänger zur nächsten Raststätte geschleppt hat, rückten die gelben Engel an und behoben den Schaden notdürftig. Bis Wittstock sollte es gehen, aber der Fahrkomfort ließ nach Aussagen des Fahrers wohl ein wenig zu wünschen übrig.

Über die A7 und A24 näherten Hans und ich uns dann gegen halb vier endlich unserem Zielort. Nach 3km Fahrt über Stock und Stein durch ein Waldgebiet erreichten wir den Flugplatz.

Wir liegen hier wirklich ziemlich ab vom Schuss! Strom und fließend Wasser sind immerhin schon vorhanden! Das Handynetz ist aber sehr löchrig und Internet gibt’s nur via Modem... Wie ging das eigentlich noch mal?

 

Am Flugplatz liefen schon einige bekannte Gesichter herum: Die Dreslers, Jarno und sein Motorrad und die Emmericher waren schon hier und hatten bereits begonnen das Zeltlager zu errichten. Anderthalb Stunden später kam der Rest dann auch endlich an! Bei schönstem Wetter wurden die restlichen Zelte aufgebaut und danach gab es Pizza. Letzter TOP für heute war dann noch das Briefing und eine kurze Rundführung durch die Gebäude.

Jelena und ich sind noch mal nach Wittstock zurückgefahren und haben schnell was gegen das fettige Essen geholt. Wir wissen jetzt auch schon genau, wo das hiesige Krankenhaus ist!

Die meisten gingen früh schlafen... War ja doch ein langer Tag und die Wettervorhersagen für morgen sind ganz viel versprechend.